Vis á Vis

Geschrieben von Red Lady am .

 

„Das Restaurant „Vis à Vis“ steht für feinste französische Küche. Der Stil der „cuisine naturelle“ überzeugt mit frischen biologischen Zutaten: beste Öle, schmackhafte Käse und Fleisch. Restaurant „Vis à Vis“ meint auch die kulinarische Inszenierung vor immer wieder neuem Bühnenbild und das ganz ohne Smoking, das meint hinreißenden Rum-Um-Genuss in legerer Art und Weise.“
(Quelle Barometer 2008)

Wieder einmal befinden wir uns im Frankfurter-Nordend – besser gesagt in der Sömmerringstraße 4 im Vis à Vis. Vor kurzem war ich hier zu einer kulinarischen Reise eingeladen, über die ich heute berichten möchte…

"Vis a Vis" - ein Blick auf das Dessert

 Wie ihr es bestimmt schon erahnen könnt ist das „Vis à Vis“ kein gewöhnliches Restaurant. Hier ist es gemütlich, es gibt leckeres Essen und einen köstlichen Wein – jedoch: es gibt keine Speisekarte. Das Konzept ist ganz einfach: man soll entspannen und genießen – von seinem stressigen Alltag abschalten und dazu gehört auch die Lästige Auswahl aus einer überfüllten Speisekarte. Mir geht es zumindest so: erst kann ich mich nicht entscheiden und dann bin ich neidisch auf das was mein Gegenüber bestellt hat. Der Besitzer des kleinen Restaurants bezeichnete dies unter anderem als „Futterneid“. Aber nun zum Ablauf…

Nachtrag: Das Restaurant wurde leider geschlossen.
Man bestellt einen Tisch (ist ja klar) und kommt ein einem kleinen Restaurant zur Ruhe – nimmt gemütlich Platz und erhält einen kleinen "Vis a Vis"Aperitif aus der Küche (hier kann man zwischen Martin bis hin zu Champagne wählen). Zur Auswahl stehen Menüs ab 3 Gänge bis ca. 28 (laut Aussage des Besitzers). Nach Genuss des Aperitifs findet eine kleine Fragerunde statt: was wird bevorzugt gegessen (Fleisch, Fisch, vegetarisch), liegen Krankheiten vor (Allergien etc.), was wird absolut nicht gegessen… Danach gibt es eine kleine Pause und der Besitzer bespricht das Menü mit seinem Küchenchef, wählt den passenden Wein (aus 78 offenen Weinen – zu jedem Gang einen anderen) aus und kommt mit dem „Gruß aus der Küche“ zurück an den Tisch. Der Rest ist reine Überraschung für den Besucher und den Gaumen.

Für eine 4 Gänge Menü sollte man locker 3 Stunden Zeit einplanen, denn Eile und gutes Essen passen nicht zusammen.

Als Dankeschön erhält man nach dem Bezahlen einen Ausdruck mit seiner „persönlichen“ Speisekarte des Abends.

Fazit:
Ein wunderbarer Abend bei gutem Essen und wunderbarem Wein! Ich werde dort wieder hin gehen und mich bzw. meine Gaumen überraschen lassen. Das Konzept ist super und einfach nur faszinierend. Ich persönlich finde es schon faszinierend aus 78 offenen Weinen den richtigen für mein Essen zu finden.

Bewertung:
5star

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